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Einsatz 9: Feuer

Alarmierung am 27.01.2017 - 03:12 Uhr
Wohnungsbrand
Hirtenweg
DMESirene


Einsatzbilder
Einsatzbericht

Vier Verletzte nach Hausbrand in Letter

Wohnung zerstört, Haus unbewohnbar / 100 000 Euro Schaden / Ursache nicht mehr feststellbar

Von Stefan Bürgel und Sandra Remmer

Letter. Bei einem Wohnungsbrand in der Nacht zu gestern sind in Letter vier Menschen leicht verletzt worden. Sie kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Feuer war kurz nach 3 Uhr ausgebrochen.

Um 3.13 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, sie rückte zu der brennenden Wohnung in der ersten Etage des Mietshauses am Hirtenweg aus. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus den Fenstern der Wohnung im ersten Stock. Eine Familie mit einem vierjährigen Kind, die in der darüber liegenden Wohnung lebt, wurde von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht. Alle weiteren Hausbewohner hatten ihre Wohnungen bereits verlassen.

Wegen des Einsatzes zahlreicher Feuerwehrleute unter Atemschutz mussten Rettungstrupps aus Almhorst und der Werksfeuerwehr von Honeywell nachalarmiert werden. Zur Versorgung der Verletzten waren jeweils drei Rettungswagen und Notärzte vor Ort.

Angesichts der Minusgrade forderten die Rettungskräfte einen Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Hannover an, in dem die Bewohner untergebracht wurden. Vier Personen kamen mit leichten Rauchvergiftungen in Krankenhäuser, darunter das vierjährige Kind.

Der 26-jährige Mieter, in dessen Wohnung das Feuer ausgebrochen war, gab an, dass er durch einen ausgelösten Rauchmelder in seiner Wohnung geweckt worden sei. Nach Aussage der Feuerwehr dürfte ihm der Alarm das Leben gerettet haben.

Nach einer halben Stunde war das Feuer gelöscht, die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich jedoch bis sechs Uhr morgens hin. Die Wohnung wurde durch den Brand zerstört, das gesamte Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei nicht mehr feststellbar. Ein Fremdverschulden liegt nicht vor. Der Schaden wird mit rund 100 000 Euro beziffert.

Leinezeitung, 28.01.2017




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